oceania.

noch eine ausstellung. (das ganze jahr nicht, jetzt drei mal in zwei wochen)

die royal academy of arts zeigt Oceania, eine ausstellung über ozeanisch-pazifische kunst.

„eine menge männchen auf kanus“ wurde mir angekündigt, und das stimmt auch – aber noch eine menge mehr.

für meinen geschmack weist die ausstellung allerdings ein bisschen oft darauf hin, dass die ausstellungsstücke im tauschhandel erworben wurden – um jedem gedanken an koloniale raubkunst zuvorzukommen… und klingt dabei so übereifrig, dass ich mich frage, wie freiwillig es denn wirklich war, dieses handeln…

jedenfalls: die ausstellung hat gemacht, dass ich wieder zurück nach neuseeland will…

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magical realism

das erste mal seit januar (!!) in ein museum gegangen.

wollte ja längst mal den „neuen“ (seit anfang 2017) anbau der tate modern besuchen, und dann bin ich zufällig doch noch drauf aufmerksam geworden, dass eine hervorragende ausstellung zu deutscher kunst 1918-1933 im „alten“ teil der tate modern ist.

lohnenswerte art und weise, zwei stunden zeit rumzubringen.

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25 walks

Mit ein bisschen Glück werde ich in den nächsten Monaten nicht nur viele neue Orte in London kennen lernen, sondern auch so ziemlich alle Zuggesellschaften und Tube-Linien hier abhaken können.

So lange das Wetter halbwegs erträglich ist, werde ich so viele Wanderungen wie möglich aus „Walking in London – Park, Heath and Waterside“ machen.

Und nebenher arbeite ich mich (mit Unterbrüchen) durch Peter Ackroyd’s 5bändiges Werk zur Geschichte Englands, um die Zusammenhänge besser zu verstehen. Das macht dann auch Spaziergänge in und um London spannender, weil ich plötzlich Namen und Ereignisse mit Orten wie Richmond, Lambeth oder Putney verbinde.

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toronto ist ja bekanntlich eine der klassischen wochenend-destinationen von london aus.

zum glück ist das wetter besser. es ist supersonnig und schwülheiss. meine einzige kanada-assoziation ist jetzt also, dass dieses land sehr warm ist – häshtäg gefühltewahrheit.

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ben mcnally books

sehr sehr schöner buchladen in toronto.

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destination book

so viel wie ich lese und reise, und über die orte lese, an die ich reise, sollte ich vielleicht mal die bessere version von destinationreads bauen.

da könnte ich dann über die wundervollen zufallsfunde schreiben, zum beispiel eleanor cattons the luminaries für neuseeland, oder the bridge über die galata brücke in istanbul.

nebenbei könnte ich dann auch noch lernen, eine webseite zu basteln. (andererseits braucht es ja ohnehin nie mehr als wordpress.)

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stockholm

1. immerhin: hier ist sehr warm, wärmer als in london.

2. es gibt extrem viele raucher auf der strasse.

3. die schwedischen frauen werden ihrem ruf nicht gerecht.

4. deutsche. touristen. unmengen von denen.

5. kinder, überall.

6. die innenstadt hat den charme von krefeld ca. 1999.

7. mit ein paar netten, eher barocken gebäuden dazwischen.

8. endlich mal eine stadt, wo sich das bezahlen mit karte so durchgesetzt hat wie in london.

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für den fall

dass sie sich fragen, ob ich überhaupt noch was anderes mache als arbeiten und reisen – nein.

(warum auch?)

sydney

tatsächlich mal london

auch london, regent's canal at king's cross/york street

cornwall

könig artus' verrosteter geist

st. michael's mount

nochmal cornwall, aber mit schönerem wetter

kein karibikstrand, sondern cornwall

isle of arran

tayrona national park

tayrona

cartagena

cartagena

cartagena, neue stadt

medellin

anderer ort in kolumbien, name fällt mir sicher wieder ein

blick von piedra del puñol

alter, da hoch?!?! piedra del puñol

kolumbien, irgendwo im umland von medellin

panama canal

panama city

…und das war nur das erste halbe jahr!

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scottie

seltsam, dass ich immer vergesse, fotos von meinen allerbesten trips zu posten.

andererseits sind die so ziemlich alle nach schottland und somit ein bisschen einförmig, weil voller idyllischer landschaften und blau glänzenden seen.

dass ich schottland unfassbar liebe, erwähnte ich mal, ja?

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kinokuniya

grosse buchhandelsketten sind im allgemeinen ja eher für endlose stapel von bestsellern und hirnlosen büchern mit pinken covern bekannt.

beste ausnahme: kinokuniya.

ich weiss nicht, ob es daran liegt, dass ich kinokuniya nur im ausland finde und auf reisen mein sinn oder meine bereitschaft für ungewöhnliches ausgeprägter ist, aber kinokuniya ist mit sicherheit der buchladen, in dem ich die meisten bücher abseits meiner normalen lesegewohnheiten einsammle.

das hat in kuala lumpur funktioniert, in dubai, und jetzt auch in sydney.

jedenfalls kann ich mir sonst nicht erklären, dass ich ein magazin für kurzgeschichten, einen aboriginee-science-fiction-roman, und einen gedichtband einer chinesisch-australischen autorin mitgebracht habe.

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