London Colours.

Wenn man einmal damit anfängt, fällt einem auf, wie unglaublich bunt London ist.

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Wir sind von der Bermondsey Street zum Borough Market über die Tower Bridge nach Shoreditch gewandert, haben versehentlich den Old Spitalfields Market entdeckt und die Gurke umrundet. Ausserdem habe ich ein Panda-Shirt bekommen.

Der Freund hat Pokemon gesammelt, und ich Farben. (Er hat die App nur, weil ich sie ihm aufgeschwatzt habe, weil ich wissen wollte, was daran so toll ist, aber selber unfähig wäre, das zu spielen, ohne innerhalb von 20min überfahren zu werden. Ich kann nicht gleichzeitig Dinge sammeln und auf meine Umgebung achten. Das ist wie mit meinen vergeblichen Versuchen, Counterstrike zu spielen – laufen und schiessen gleichzeitig geht nicht.)

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Ich bin jetzt wirklich kein Leser der FAZ, aber das Interview mit dem „Jugendforscher“ (schreckliches Wort, btw) ist wirklich gut.
Aber vielleicht find ich das nur, weil es meine Erfahrungen reflektiert – und meine Einstellung. (Jaja, confirmation bias – lasst mich es ist Freitagabend, ich bin müde.)

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kein neuer Gedanke.

Warum mitunter die schlimmsten Attacken auf Frauen aus der rechten Ecke kommen.
Und ein Einblick in einen rechten Kopf.

Es ist inzwischen ein durchaus etabliertes Konzept, dass Menschen den Verlust von etwas, das sie als ihr Eigentum betrachteten, als viel gravierender wahrnehmen, als wenn sie es nie besessen hätten. Menschen sind bereit, deutlich mehr zu investieren, um den Verlust von etwas zu verhindern, als das Wertgleiche zu gewinnen.
Etwas zu verlieren kostet uns (mental/emotional) mehr als ein Gewinn.

Wenn ich jetzt die feministische (oder generell, progressiv-aktivistische) Position einnehme, dass das bestehende System konstant weisse, alte Männer bevorzugt, sei es ökonomisch, sei es reproduktiv, dann bedeutet eine Veränderung/Umwälzung der Gesellschaft, wie sie gerade geschieht, vor allem eins:
Besagte „weisse, alte Männer“ nehmen den Verlust dessen, was sie als ihre ureigensten Rechte erachten, viel stärker wahr, als hätten sie sie nie gehabt.
(Macht das Sinn? Ich formuliere noch an meiner Analyse der Gesellschaft.)

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The People vs The Network

Die Armen und die Alten, die Ungebildeten und die Bauern haben für den Brexit gestimmt, das wissen wir ja inzwischen. (Bei all den Anschlagstoten in Europa ist die mediale Aufmerksamkeit noch schneller als sonst abgeschwenkt, aber wir werden da noch lange dran zu kauen haben.)
Jedenfalls: Man hat sich nun also drauf geeinigt, wer aus der EU rauswill – im Magazin Juncture bietet man uns nun eine ziemlich interessante Erklärung des Warum:

„The digital revolution has opened up the prospect of a future in which knowledge is the primary currency, connectivity the primary asset, and physical geography is at best a secondary concern. People who are rooted in particular places, who work in industries that produce physical goods, and whose essential social interactions do not happen online are the ones who wanted Out.“

Und es wird klug formuliert, was ich selber auch denke:

The problem is that virtual people and a virtual economy, built around network effects and tradable knowledge, can escape the bounds that national politics tries to set for them. Many on the losing side in this referendum possess the resources for navigating a networked world that those on the winning side tend to lack. And that’s how the Remainers can, and will, bypass the result.“

Ich finde nicht so hübsche Worte wie der Autor, aber es läuft aufs Gleiche raus. Wenn’s hier in England wegen Brexit doof wird, gehen wir halt woanders hin – ich bin gut ausgebildet und mobil, ich muss nicht hier bleiben.

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Wo ich bin, ist oben.

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(vielleicht am meisten fasziniert mich ja, dass mir von unten die themse nicht so geschlängelt vorkommt.)

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Die Schaltzentrale des Bösen*

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*ironie off.

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all this is London, Canary Wharf

Aber eben auch: No-topia.

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