olympia

Am Montag war ich im Queen Elizabeth Aquatics Centre schwimmen, und seitdem bin ich ein bisschen besessen davon und würde gerade am liebsten jeden Tag schwimmen gehen.

Und natürlich sollte es mich nicht überraschen, dass ein Schwimmzentrum grandios ist, in dem noch immer Welt- und Europameisterschaften veranstaltet werden, aber es war in so vielen Details so perfekt, dass ich noch immer hingerissen bin.

(Nicht der olympische Pool von London, sondern ein schweinekalter Hotelpool in Südportugal)

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plan

Nachdem ich so hingerissen war von Schottland, habe ich nun vor drei Wochen meinen Urlaub gebucht.

Um die doch abschreckende Entfernung etwas erträglicher zu gestalten, stoppe ich zuerst drei Tage in Singapur, um dann nach Auckland weiterzufliegen.

Der Rückflug geht dann via Dubai, wo ich den Freund wieder treffe, um noch vier Tage mit ihm das vermutlich absurdeste Gegenprogramm zu Neuseeland zu machen, das es gibt: Wüste und künstliche Shoppingwelt.

Inzwischen habe ich auch bessere Wanderschuhe erworben, um das Abenteuer auch halbwegs zu überleben.

Und jetzt ist Planung angesagt – was will ich eigentlich machen? Wo will ich denn nun rumwandern? Und wo finde ich Pferde, um mein zweites Vorhaben (Ponyreiten!) zu erfüllen?

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hiking

Ich mag wandern. Diese für mich selbst überraschende Erkenntnis habe ich aus dem Lake District mitgebracht, wo wir drei Tage wandern waren.

Andererseits mag ich gehen sehr gerne, und wenn es nicht garstig kalt ist, macht mir nicht mal Regen viel aus.

Auf jeden Fall verändert das einiges. Am kommenden Freitag bin ich für ein Meeting in Glasgow und nutze das Wochenende, um nach Loch Lomond and the Trossachs zu fahren, Schottlands ältesten Nationalpark.

Da gehe ich dann zweieinhalb Tage wandern. Und wenn jetzt nicht schon die Grenze des erträglichen Wetters erreicht wäre, würde ich vielleicht noch mehr solche Touren machen (und okay, das Wochenende drauf sind wir in Portugal, und dann auf einer Hochzeit), weil ich gerade sehr begeistert bin von Landschaft und Natur.

Ich träume quasi von Schottland.

Nun ist Schottland ab Oktober wirklich nicht mit freundlichem Wetter gesegnet, aber nachdem ich mich von der Idee Myanmar für meinen Urlaub im November verabschiedet hatte, ist mir aufgefallen, dass Neuseeland quasi wie Schottland auf der anderen Seite der Welt ist!

Naja, also ich teste das am Wochenende nochmal, ob ich allein wandern auch so cool finde wie mit meinem Vater wandern, und wenn ja, dann sind wohl drei Wochen Urlaub in Neuseeland das Ergebnis.

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manchester.

Manchester ist ziemlich hässlich – hauptsächlich, weil so viel gebaut wird.

Ansonsten habe ich uns versehentlich ein Hotel ggü von der Manchester Arena ausgesucht, und ich war heute morgen neben dem Anschlagsort Frühstück kaufen.

Ansonsten bin ich noch nicht allzu sehr in Urlaubsstimmung (naja, Kurzurlaub). Mein Kopf hängt noch im Zustand „Arbeit! Lernen! Tu was! Was Sinnvolles!“ fest.

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global liberal elite

Ich lese gerade (oder habe letzte Nacht aufgehört zu lesen) „The Retreat of Western Liberalism“ von Edward Luce. Es war in verschiedenen meiner Lieblingspodcasts erwähnt oder besprochen worden, und zuerst schien es eine interessante Theorie darzulegen, eine vernünftige Sicht zu beschreiben.

Bis zum Ende des ersten Kapitels:

Diese Argumentation ist nicht neu, sie geistert seit Brexit und Trumps Wahlsieg durch meine Timeline, und sie macht mich jedes Mal wütend. So wütend, dass ich das Buch letzte Nacht für beendet erklärt habe und jetzt Paul Theroux’s Zugfahrt durch Asien lese.

Ich habe nur wenige feste, grundlegende Überzeugungen, fundamentale „Werte“, wenn man so will: Dass mehr Bildung gut ist, ist eine, und dass mehr Internationalität, Öffnung von Grenzen, und globale Vernetzung richtig sind, ist die andere.

Und trotzdem frage ich mich gerade, ob ich nicht genau jetzt weiterlesen müsste – meine beinahe körperliche Abscheu gegen diese Argumentationsweise überwinden müsste, um zu verstehen, warum Menschen so denken?

Veröffentlicht unter Gelesen., Politisches. | 1 Kommentar

Myanmar oder Neuseeland?

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