Tage wie dieser, cont’d

Es wurde nicht besser.
Dank des Streckenunterbruchs waren alle Züge in meine Richtung verspätet, was wiederum dazu führte, dass ich meine S-Bahn verpasste und eine andere nehmen musste, was wiederum bedeutete, dass ich fast zwanzig Minuten nach Hause laufen musste.
Wäre ja alles nicht so schlimm gewesen… wenn ich nicht am Morgen arg euphorisch über meine neuen Schuhe gewesen wäre, die mir dann die Ferse blutig scheuerten. Blöderweise waren meine Füsse den ganzen Tag so kalt, dass kein Pflaster halten wollte und die offene Stelle immer offener wurde. So ab 15 Uhr versuchte ich mir krampfhaft einzureden, dass noch niemand an ein paar Blasen gestorben sei.
Aber zum Glück (oder auch nicht) habe ich ein paar Ballerinas im Büro… die scheuerten auch, nur ein bisschen weniger. Und schon mal mit Ballerinas bei 1 Grad durch den Schnee gestapft? Nein? Wird seine Gründe haben. Nach zwei Minuten waren die Schuhe völlig durchnässt und ich hätte eigentlich auch barfuss nach Hause laufen können, das wäre temperaturtechnisch ähnlich grossartig gewesen. Als ich nach Hause kam, hatte sich dann auch die Hose bis zum Knie mit Schneematsch vollgesogen…
Ich liebe den Winter.

Aber dafür hat mich der neue Kollege für meine sehr gute Idee bei der Datenanalyse gelobt, und das ist ja eigentlich das einzig entscheidende!

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