Quotenfrau

Mein neues Team besteht aktuell nur aus Männern (wie eigentlich alle Teams vorher auch, Eisenbahnen sind halt eher Männerspielzeug), und ich werde dann so etwas wie die Quotenfrau dort sein.
Nun bin ich sogar inzwischen für die Einführung einer Frauenquote in Führungspositionen, und nach einigem Nachdenken habe ich noch weitere Vorteile festgestellt:
– Man will ja immer um seiner selbst geliebt werden – sozusagen für die blosse Existenz und Anwesenheit. Liebe ist jetzt vielleicht ein grosses Wort, aber trotzdem finden alle schon mal meine reine Anwesenheit super, weil Frauen ja erwiesenermassen das Klima in einem Team zum Positiven verändern.
– Der (Mehr)Wert einer Quotenfrau ist, dass sie da ist. Ich schaffe dann also Wert durch Existenz, oder auch durch blankes Rumsitzen. Rumsitzen und Nixtun, das kommt schon beeindruckend nah an einen Traumjob ran…*

*Ist gelogen. In Wirklichkeit werde ich abwechselnd irre und depressiv, wenn ich nichts zu tun habe.

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