Die beste aller Welten

Ich muss ehrlich gestehen, dass ich das Essen in Istanbul nicht soooo toll fand. Lag teilweise sicher auch daran, dass ich da gedanklich noch nicht so weit war wie jetzt, aber overall war die türkische Küche nicht gerade meinem Geschmack entsprechend.

Eine deutliche Ausnahme: Simit. Die Sesamkringel, die es in Istanbul an allen Ecken und Enden gibt… ich habe sie geliebt. Zudem bin ich ohnehin sehr brot-geprägt und mag kein süsses Frühstück, insofern habe ich mich primär von Simit (und Eis) ernährt…

Schauplatzwechsel:

Am 1. Januar erst habe ich einen formidablen Hass auf die Unfähigkeit der Schweiz gehabt, brauchbare Körnerbrötchen an einem Sonn/Feiertag zu produzieren. Wenn man Glück hat, hat eine Tankstelle wenigstens Aufbackbrötchen mit drei Körnern obendrauf. Ich habe kürzlich sogar Brotbackmehl erworben, weil ich selber backen wollte.

Aber anscheinend wurde ich erhört – in zwei Hinsichten.

20140112-111526.jpg

Ein Simitladen. In Zürich. In meiner Nähe! *engelschöre*

Mein Brötchenproblem ist damit gelöst. (Simit sind zwar keine Körnerbrötchen, aber dafür mache ich eine Ausnahme. Weil Lieblingsfrühstück.) Und mein „Sehnsucht nach Istanbul“ ist auch ein bisschen besser.

Toll! Noch dazu kann ich jetzt nicht nur meinen Wäscherei-Menschen mit meinen Türkischkünsten beglücken, sondern auch „iki simit lütfen!“ erbitten. Yay!

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