privater personennahverkehr.

ich beobachte gerade mit zunehmender begeisterung die entwicklungen im bereich der driverless cars.
bei meiner unterschwelligen soziophobie (höfliche formulierung für „ich mag keine menschen“) ist die nutzung des öffentlichen personennahverkehrs eine tägliche herausforderung für mich.
dass mein auto trotzdem die meiste zeit in der garage steht und ich pro tag mindestens drei stunden mit anderen menschen in bewegenden objekten sitze, liegt daran, dass ich unproduktive zeit noch mehr verabscheue als menschen, und im auto ist das produktivste, was ich tun kann, podcasts hören.

wenn nun aber die googles und mercedesse dieser welt endlich ein selbstfahrendes auto auf den markt bringen, bin ich definitiv teil der angepeilten käuferschicht – dann kann ich nämlich ganz allein in einem auto sitzen und lesen, arbeiten oder schlafen.
geschwindigkeit ist dann auch nur noch sekundär: wenn ich dann halt zwei stunden nach basel brauche, ist das auch egal, weil ich ja die zeit vollumfänglich produktiv nutzen kann.

natürlich will ich auch weiterhin die möglichkeit haben, mit 190 über die (deutsche) autobahn zu ziehen oder im stadtverkehr selbst schnell zum fitnessstudio zu kurven, aber gerade für pendler dürfte das eine immens interessante entwicklung sein.

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