erkennen.

manchmal mag ich einen menschen, vielleicht sogar sehr, kenne ihn vielleicht schon länger. und plötzlich passiert es, dass ich spüre, dass dieser jemand eindimensional ist. zu wenig für mich ist. nur in eine richtung denkt, fühlt, geht. nur eine einzige perspektive hat, ein interessenspektrum, nur eine farbe sieht. dass es niemals reicht, um mehr als 24h am stück spannend zu sein.

vielleicht passiert das anderen menschen auch, ich weiss es nicht. ich empfinde es jedenfalls stets als enttäuschung, als gefühl, dass ein loch ist, wo vorher keines war.

manchmal, wenn ich den menschen sehr mag, tut es sogar richtig weh, es fühlt sich an, als würde ich verlassen werden, dabei bin ich ja diejenige, die verlässt. die plötzlich einen schritt zurück macht, oder in eine andere richtung will. es dauert dann oft noch eine weile, bis ich so weit entfernt bin, dass ich nicht zurück kann.

und dann stehe ich wieder allein da. wieso gibt es denn niemanden, der mitkommt, in alle richtungen?

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Eine Antwort zu erkennen.

  1. doppelfish schreibt:

    Natürlich gibt es den. Aber man muß mit dem Einen und dem Anderen gehen, in verschiedene Richtungen. Erst dann merkt man, welcher der ist, der immer mitkommt. Und den man auch immer dabei haben möchte.

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