Sozial unfähig.

Meine sozialen Fähigkeiten sind eher berüchtigt, und ich hatte diesen Monat dank all der Reiserei viel Gelegenheit, das mal wieder unter Beweis zu stellen.
Das reichte von herrlichem Alleinsein in Istanbul über schreckliche Einsamkeit in Istanbul, bis zu „ich mag wohl manchmal Menschen“ und „juhu, ein ganzes Konferenzcenter voller fremder Menschen!“

Am spannendsten für mich selbst war dabei vielleicht der krasse Unterschied zwischen dem Seminar mit 15 Kollegen und der Konferenz in Nashville mit einigen tausend Teilnehmern, von denen ich genau drei vorher kannte.
Es wird nicht schwer zu erraten sein – die drei Tage mit den Kollegen waren eher schrecklich, weil ich zum wiederholten Male feststellen musste, dass ich in professionellen Situationen gut, in sozialen Situationen jedoch völlig unbrauchbar bin. Ich mag das einfach nicht. Ich will mich nicht mit Kollegen beim Abendessen über Belanglosigkeiten unterhalten müssen (von denen ich die meisten bereits drei Mal gehört habe; Herrgott, habt ihr eigentlich wirklich ein derart langweiliges Leben?!?) wohingegen Konversation während der Nahrungsaufnahme mit Fremden relativ okay ist, weil ich deren Geschichten ja zum ersten Mal höre.

Advertisements
Dieser Beitrag wurde unter Arbeitsbiene, Leben. Und so., On the road. veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s