Bitte lesen Sie den folgenden Text mit dem schweizerischsten Dialekt, den Sie sich ausdenken können.

Die Fenstermotörchen kommen.

Ich weiss bei diesem Artikel nicht, ob ich lachen, weinen oder Amok laufen soll. Irgendwie alles gleichzeitig. Es gibt einen sehr uncharmanten Begriff für sehr kleinkarierte Schweizer – Bünzlis. Und Fenstermotörchen, die automatisch um 6 Uhr morgens die Fenster schliessen, wenn die Flieger ab Zürich gehen, ist so das bünzligste, was es gibt.

Was mich daran stört:

  1. Wer um 6 Uhr morgens noch schläft, hat es nicht besser verdient.
  2. Wer in den Glattpark zieht, weiss, worauf er sich einlässt und hat einen gesunden Tiefschlaf.
  3. Ich entscheide gern selbst, wann ich meine Fenster öffne und schliesse.
  4. ICH MAG DIE FLUGZEUGE.

Das ist auf dem gleichen Level wie mein Samsungtelefon mich stets darauf hinweist, dass das Hören von Podcasts und Spotify bei hohen Lautstärken mein Gehör schädigt, und solange ich diesen Satz nicht mit einem Klick auf OK bestätige, kann ich die Lautstärke nicht höher stellen.

Republikanische Amerikaner haben da einen Begriff für: Nanny State.

Bei mir kommt jedenfalls keiner in die Wohnung und baut mir Fenstermotörchen ein (mal davon abgesehen, dass ich wahrscheinlich eher von dem Geräusch wach werde als von einem Airbus A330 aus Sri Lanka).

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