the grace of surrender, of resting into life exactly as it is rather than striving for some continually unsatisfying and anguishing version of how it ought to be

Hm. Puh. In mir wehrt sich etwas sehr instinktiv gegen diesen Satz. Ich habe eine grosse Abneigung gegen Aufgeben, gegen das Akzeptieren von Gegebenheiten, weil es impliziert, dass keine Entwicklung mehr möglich ist.
Denn wenn ich akzeptiere, dass das Leben ist, wie es ist, dann brauche ich auch nichts mehr unternehmen, damit es besser wird.
To surrender, aufgeben, ist für mich ausschliesslich negativ konnotiert. Aufgeben ist Resignation.

(Zugegeben, man muss nicht grad so weit gehen wie ich manchmal, wenn ich absurd wütend auf den physikalischen Umstand bin, dass der Tag 24 Stunden hat, oder wenn ich vor Wut heulen könnte angesichts des Wiederkehrens des Winters.)

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