a day in London.

[Update 13.02.2016, 07.00 GMT: Fotos ergänzt] 

Heute war ein voller Tag.

Erst Frühsport mit Pebble.

British Library

Dann zur British Library in der Nähe von King’s Cross / St. Pancras, wo ich meinen Weg in die Ausstellung „West Africa – Word, Symbol, Song“ fand – eine Auseinandersetzung mit diversen Formen von Kommunikation in Westafrika, von Sprachen und Symbolen bis zu Trommeln und Musik.

WestAfrica_BL

2016-02-13 07.04.13
Sie ist aufgeteilt in mehrere thematische Bereiche (Building States, Spirit, Crossings, Speaking Out, Story Now), die sich mit den 17 Ländern und weit über 1000 Sprachen dort beschäftigen, mit der Geschichte und Gegenwart der Region.

Hungrig weiter in ein mittelmässiges indisches Restaurant, dann auf dem Rückweg in die British Library in King’s Cross International verloren gegangen. Aber zumindest ist mein Weltwanderertum gerade genug ausgelastet, sodass mich die angeschriebenen Züge nach Brüssel und Paris mehr unter dem Aspekt zukünftiger Abenteuer interessierten. Gerade habe ich tatsächlich mal genug Abenteuer.

KingsCross

KingsCross_Hotel

Überraschend war es dann plötzlich spät, sodass ich rasch zur London School of Economics eilte, um in den heiligen Hallen europäischer Politikwissenschaft dem ehemaligen italienischen Premier (und heutigen Dekan des Instituts für International Affairs der SciencesPo an der Sorbonne) zu lauschen. Der gute Herr gab seine Meinung zur Zukunft der EU im Lichte des britischen Referendums über einen EU-Austritt zum Besten, und damit ich während der Fragerunde nicht mit aufsässigen Fragen auffallend wurde, verliess ich den Vortrag kurz vor dem offiziellen Ende.

Und weil ich die unsägliche und nutzlose Angewohnheit habe, Wege nur sehr ungern zurück zu gehen, ging ich nicht zur Tube Station Holborn zurück, die mich auf sehr einfachem Wege zurück ins Apartment gebracht hätte, sondern wanderte einfach mal grob in die Richtung Südosten.

Ein kurzer Abstecher nach St. Paul’s (£18 Pfund? Bekomme ich dafür wenigstens einen Sündenablass, oder sind die Anglikaner einfach nur so Halsabschneider?), und irgendwie fand ich alle Underground-Varianten mit Umsteigen doof und zu anstrengend, deshalb bin ich am Schluss 1.5Std zu Fuss bis zurück nach Borough marschiert. Weil 15min UBahnfahren auch wirklich zu anstrengend gewesen wären.

tower_bridge_negative

Jetzt liege ich seit einer halben Stunde erschöpft im Bett und werde vermutlich bis morgen früh nur noch aufstehen, um Pebble die Tür zu öffnen, wenn er von der Arbeit zurück kommt.
(Mein 19jähriges Ich hämmert wütend gegen die Türen meines 31jährigen Ichs, weil sie viel lieber die Londoner Nacht durchtanzen würde als sich Vorlesungen anzuhören und Ausstellungen zu besuchen.)

 

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