no more shard.

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ich weiss, es ist gerade deutlich langweilig, dass ich dauernd nur london-fotos poste, aber da ich wahrscheinlich drei wochen früher anfange zu arbeiten als geplant, hat sich der „heee, voll eeeeasy“-umzug in „oh, naja, wär super, wenn bis nächsten mittwoch ALLES erledigt wäre“ verwandelt.

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andererseits bin ich gestern abend wieder in zürich gelandet, insofern kann ich nun immerhin für die nächsten zwei wochen versprechen, keine fotos aus london mehr zu posten.
ich habe jetzt grauen züricher himmel im angebot, sowie das wunderschöne, aber vermutlich auch graubewolkte celle übernächstes wochenende.

denn was wäre in all diesem hochgeschwindigkeitslebensänderungszustand besser, als das kennenlernen der eltern von pebble dazwischen zu quetschen. andererseits ist es vielleicht angemessen, dass ich mich bei ihnen vorstelle, bevor ich ihren sohn in exotische gefilde auf der anderen seite eines meeres (eines kleinen meeres) verschleppe.

side note.
pebble sagte neulich, als er zur völligen überraschung aller auch ab sonntagabend auf ein projekt im ausland beordert wurde, dass ihm all diese entscheidungswege und resultierenden wartezeiten furchtbar kompliziert und langsam vorkämen, auch wenn sich, objektiv und von aussen betrachtet, zuletzt alles in astronomischer geschwindigkeit bewegte, was wir gerade machen. ich musste lachen und habe protestiert, dass es doch alles furchtbar langsam ginge – beim letzten mal bin ich in 10 tagen von „oh, einladung zum jobinterview“ zu „oh, ich bin in einem neuen land“ gekommen, dagegen hat der umzug nach england gerade eher so evolutionäre geschwindigkeit.
andererseits, und da hat er recht (wie er sehr oft recht hat, was sie ihm aber bitte nicht sagen, sonst denkt er noch, ich höre auf ihn), ist ein völlig umgekrempeltes leben in unter drei monaten flott.

aber deswegen bin ich mir auch so sicher – wenn jemand mein zweijährliches „och mir ist langweilig, los, lass in ein neues land umziehen!“ mitmacht, dann er. und nicht nur mitmachen, sondern aktiv unterstützen. (und das sagen sie bitte nicht meinen eltern, die wissen auch noch nicht, dass das fernziel immer noch „entwicklungsland, dessen sprache ich noch nicht kann“ lautet. andererseits haben auch die eine bemerkenswerte flexibilität in ihrer urlaubsgestaltung anhand der wohnorte ihrer töchter bewiesen.)

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Eine Antwort zu no more shard.

  1. Regina schreibt:

    Wie war das…Studium in Kapstadt – Urlaub entlang der Garden Route, Teil 1. Zürich – immer wieder. London – steht noch auf Mutters Wunschliste der zu besuchenden Städte. Und solange Mutter nicht ain einem Zelt auf dem Boden schlafen muss, geht auch „Entwicklungsland, dessen Sprache ich noch lernen muss“.

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