Worte

Deshalb appelliere ich an alle Medienhäuser Deutschlands, die in ihrer Grundhaltung refugee-freundlich gesinnt sind, das Wort »Flüchtlingskrise« aus dem gebrauchten Vokabular zu streichen. Gerade sie sollten wissen, dass es nicht egal ist, wie über einen Sachverhalt geschrieben wird.

Martin Gommel hat einen Teil meines Unwohlseins über den Zusammenhang zwischen Medien und der Stimmung im Land in gute Worte gepackt, indem er das Wort „Flüchtlingskrise“ auseinander nimmt.
(In ähnlicher Form las ich vor einigen Wochen einmal den Hinweis auf „die von der Flüchtlingskrise Betroffenen…“ – gemeint waren Einwohner eines Orts, in dem viele Flüchtlinge untergebracht werden sollten. Ich würde solche Schreiberlinge gerne schütteln, denn die von der Flüchtlingskrise Betroffenen sind die Flüchtlinge. Just sayin‘.)

 

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