Der DLF (mein zweitliebster Radiosender der Welt, nach der BBC) berichtet über den Lock-In-Effekt in deutschen Grossstädten – niemand zieht mehr um: In diesen Städten kommt dann der Lock-in-Effekt ins Spiel. Mieter wollen eigentlich umziehen und legen sich Geld für eine höhere Miete zurecht, merken aber, dass sie sich nur verschlechtern können.

Kleiner Vergleich zu London: Hier ziehen die Leute dauernd um. Also wirklich. Wer länger als 6 Monate in einer Wohnung bleibt, gilt quasi schon als Langzeitmieter. Resultat: Die Mieten sind astronomisch hoch, und ganze Stadtteile gentrifizieren mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.

Aber insgesamt sind die Briten eh ein bisschen bekloppt – alle wollen dauernd Wohnungen kaufen. Was aus Investitionssicht sicher klug ist, aber höllisch immobil macht.
Es gibt also irgendwie diese beiden Modelle: mieten und alle 6-12 Monate umziehen, oder kaufen und sesshaft werden.

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Eine Antwort zu

  1. Thomas schreibt:

    Sind das denn nur befristete Mietverträge in London?

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