kein neuer Gedanke.

Warum mitunter die schlimmsten Attacken auf Frauen aus der rechten Ecke kommen.
Und ein Einblick in einen rechten Kopf.

Es ist inzwischen ein durchaus etabliertes Konzept, dass Menschen den Verlust von etwas, das sie als ihr Eigentum betrachteten, als viel gravierender wahrnehmen, als wenn sie es nie besessen hätten. Menschen sind bereit, deutlich mehr zu investieren, um den Verlust von etwas zu verhindern, als das Wertgleiche zu gewinnen.
Etwas zu verlieren kostet uns (mental/emotional) mehr als ein Gewinn.

Wenn ich jetzt die feministische (oder generell, progressiv-aktivistische) Position einnehme, dass das bestehende System konstant weisse, alte Männer bevorzugt, sei es ökonomisch, sei es reproduktiv, dann bedeutet eine Veränderung/Umwälzung der Gesellschaft, wie sie gerade geschieht, vor allem eins:
Besagte „weisse, alte Männer“ nehmen den Verlust dessen, was sie als ihre ureigensten Rechte erachten, viel stärker wahr, als hätten sie sie nie gehabt.
(Macht das Sinn? Ich formuliere noch an meiner Analyse der Gesellschaft.)

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