spinster.

Zwei Jahre und zwei Monate, davon 17  zusammenlebend.

Ich lese gerade ein Buch namens Spinster, über allein lebende Frauen (ein bisschen komplizierter, aber das ist die Kurzform). Ich hatte es mir auf dem Weg zum Flieger nach Amman runtergeladen, und dann aber einen Monat im Kindle versauern lassen – weil mich die Russische Revolution mehr lockte, unter anderem, aber auch, weil ich fürchtete, dass mich eine Verherrlichung des Singledaseins an etwas erinnern könnte, was ich einst so geschätzt habe.

Aber – zu meiner eigenen Beruhigung, aber auch meinem eigenen Erstaunen – dem ist nicht so. Und zwar nicht nur, weil ich gerade allein bin, weil P zur Abwechslung durch irischen Schlamm kriecht und es somit nicht akut ist, dass ich das Alleinsein vermissen könnte, sondern weil das Zusammenleben eine ebenso grossartige Welt ist. Natürlich hilft es, dass wir uns oft genug nicht sehen, weil einer von uns beiden auf Reisen ist, aber die gemeinsame Zeit ist schön.

Es ist nicht, dass es besser ist als Alleinleben, sondern dass es genauso erfüllend ist.

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